
Quonixxio - Der Baum
Der Quonixxio-Baum ist ein kleiner Überlebenskünstler, wenngleich er dafür optimale Bedingungen benötigt. Wie Wissenschaftler herausfanden, war der Quonixxio einst über weite Teile des mittel- und südamerikanischen Kontinents verbreitet. Ein natürlicher Verdrängungskampf, klimatische Veränderungen und nicht zuletzt auf das Eindringen des Menschen durch Rodung und Monokultur haben die Verbreitung dieser Bäume auf wenige Gebiete Mexikos begrenzt.

Der Quonixxio-Baum:
ein Meister der Symbiose
Doch wo sie gedeiht, dort weiß sich die Quonixxio-Pflanze zu behaupten. Sie ist ein Meister der Symbiose. Geschützt unter dem Dach dreißig Meter hoher Impara-Bäume bilden der Quonixxio-Baum ein weites Blätterdach und kann selbst bis zu zwanzig Meter hoch werden. Seinen Fortbestand sichert der Quonixxio-Baum mit der Hilfe von Klammerschanzaffen, die in seiner Krone leben. Die Quonixxio-Frucht gehört zur Leibspeise der kleinen, agilen Äffchen. Im Verdauungstrack der Affen durchlaufen die Samen einen Fermentierungsprozess, der später für die Bildung neuer Pflänzchen unerlässlich ist. Dort, wo die Äffchen die Samen ausscheiden, entstehen neue zarte Quonixxios. Bis ein Quonixxio Baum jedoch zur vollen Größe herangereift ist, vergehen fast vierzig Jahre.
Forschern gelang es bisher nicht, den Quonixxio-Baum zu züchten oder zu vermehren. Dies macht ihren Erhalt, wie auch den ihres natürlichen Lebensraumes umso notwendiger.