

Paläoindianer
Paläoindianer aus Arizona
Ursprünglich lebten die den Paläoindianern zugeordneten Domomaluta in Arizona, im Süden der heutigen USA. Ihre Vorfahren kamen 11000 v. Chr., zu Zeiten der letzten Eiszeit, über die Beringstraße nach Nordamerika. Der Stamm lebte hauptsächlich von der Jagd auf Mammuts und andere bereits ausgestorbene Tiere.
Zwischen 8000 v.Chr. und 2000 v.Chr. wurden die Paläoindianer langsam sesshaft und waren am Ende dieser Periode in der Lage, Ackerbau zu betreiben. Diese Entwicklung wird auch als das Ende der Paläo-Ära angesehen. Seitdem sind die Domomaluta eine eigenständige, indigene Kultur, welche mit dem Stamm der Pueblos verwandt ist.

Die Entdeckung der Quonixxio
Die langen Jahre von Hunger, Flucht und Vertreibung hatten das Volk der Paläoindianer geschwächt und gebrochen. Viele waren ausgemergelt, und der Stamm hatte Schwierigkeiten, sich an die neue Heimat anzupassen. Eines Tages entdeckte die junge indigene Kimi, so überliefert, bei der Nahrungssuche eine ihr unbekannte, rote Frucht, welche einsam durch einen kargen Strauch in der Sonne leuchtend hindurch-schimmerte. Sie brachte diese mit in ihr Dorf, doch niemand traute sich vorerst, von dem unbekannten Nektar der Pflanze zu kosten. Viele hatten Hunger, doch die Domomaluta waren aufgrund ihrer leidvollen Geschichte vorsichtig geworden. Sie standen Neuem grundsätzlich skeptisch gegenüber, selbst der Flora ihrer neuen Heimat. Die besagte Kimi allerdings fasste sich ein Herz und probierte von der roten Köstlichkeit, dem Inneren des noch unbekannten Obstes. Sie spürte sofort, wie sie eine nie gekannte Energie durchströmte.
Nun wollten auch die anderen Stammesangehörigen von der Frucht naschen. Ein Trupp, angeführt von Kimi selbst, machte sich auf die Suche nach den Bäumen, welche diese Kostbarkeiten trugen. Er fand jedoch nur sehr wenige und so beauftragte der Stamm Kimi samt Helfer, die wertvollen Samen des Gewächses auszuwerfen und es mitsamt seiner Früchte zu züchten, zu erforschen. Der Entdeckerin wurde zugleich die Ehre zuteil, einen Namen für die das kostbare Gut zu finden. Seitdem heißt der Baum Quonixxio, was in der Sprache der Paläoindianer soviel wie „Lebenshauch“ bedeutet. Später rief Kimi kurz vor ihrem Tod angeblich ihre Töchter und Enkelinnen zusammen, um mit ihnen alle Geheimnisse von Quonixxio zu teilen, damit auch nächste Generationen von der erquickenden Wirkung der Frucht zehren können.
Der Stamm gewann durch Quonixxio wieder an Lebensmut und Kraft, wurde in der unwirtlichen Gegend heimisch.

Paläoindianer
vom Hunger vertrieben
Im Jahre 1270 herrschte eine große Hungersnot im Revier der Palöoindianer (Domomaluta). Das einst fruchtbare Arizona war im Laufe der Jahre zu einer lebensfeindlichen Trockensteppe verkommen. Die Indigenen waren gezwungen ihr Land zu verlassen. Über Jahre zogen sie immer südlicher von Ort zu Ort, doch fanden keine neue Heimat, da sie immer wieder von Ortsansässigen Gruppen vertrieben worden.
Sogar bis tief in den Regenwald gerieten sie, bis sie einen unbewohnten, schwer zugänglichen Flecken Erde in der Chiamlapas-Region im südlichen Mexiko fanden. Auf ihrem Weg durch den Dschungel waren sie ständig auf der Flucht vor dem Zoque-Volk. Um zu Überleben, mussten sie sich vor dieser Gruppe verstecken, um nicht wieder vertrieben zu werden.

Quonixxio und der Geheimbund
Die Erbinnen der Kimi schworen, dass sie ihr Wissen, um Quonixxio nicht mit den Männern teilen würden, denn diese machten sie für die ursprüngliche Hungermisere verantwortlich, da sie das ganze Vieh auf ihren Jagdtouren in Arizona getötet hatten. Dieser Schwur war die Geburtsstunde des Tabbenoca-Geheimbundes, dem nur Frauen angehören durften.

Eine überlieferte Zeichnung von Nixi, welche Symbol und Logo unseres Unternehmens geworden ist
Kimi wurde in der gesamten Gesellschaft der Paläoindianer als Göttin der Fruchtbarkeit verehrt. Ihre Lebensgeschichte wird als Schöpfungsmythos erzählt, der den Domomaluta neues Leben geschenkt hat. Doch ihr Andenken wird vor allem im Tabbenoca bewahrt. Im Laufe der Jahre avancierte die Gruppe zu einem mächtigen Medizinbund. Initiiert wurden Frauen, die von phantastischen Träumen und Visionen berichten konnten oder Stammesangehörige geheilt haben. Mit Hilfe der Pflanzkunst, die über Generationen überliefert wurde, fungierten die Frauen als Heiler. In geheimen Ritualen versammelten sich die Frauen in der Form nach tierähnlichen Steingebäuden, um Kimi und Quonixxio zu huldigen. Dies geschah über gewachsene Rituale, denn durch die Einnahme von Quonixxio hatten die Frauen, so will es die Legende, die Energie, nächtelang durchzutanzen.